Was ist Diabetes mellitus?

Diabetes mellitus ist eine Krankheit, die durch erhöhte Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Ursprünglich bedeutet das Wort "honigsüßes Durchfließen" (Diabetes mellitus = Durchfließen, mellitus = honigsüß). Gemeint ist damit die erhöhte Ausscheidung eines zuckerhaltigen Harns, der zum ersten Mal im 17. Jahrhundert von dem englischen Arzt Thomas Willis beschrieben wurde. Damals konnte die Krankheit nur durch das "Schmecken" des Urins erkannt werden. Der Pathologe Paul Langerhans entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Das dort produzierte Insulin wurde aber erst 1922 nach der Entdeckung durch Banting und Best bei Menschen eingesetzt.

Vor 1922 aber war das Schicksal der jungen Menschen, bei denen Diabetes mellitus diagnostiziert wurde, besiegelt: Solche Diabetiker mussten, obwohl sie bereits untergewichtig waren, hungern und konnten lediglich noch eine Weile am Leben erhalten werden. Einige Tage durften sie gar nichts essen, dann wieder verhältnismäßig viel Fett, anschließend mussten sie viel trinken. Dennoch nahmen sie an Gewicht ab und wurden immer kraftloser. Schließlich stellte sich die Säurevergiftung des Körpers, das so genannte Koma, ein und das qualvolle Leiden nahm allmählich ein Ende.


Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Dreh- und Angelpunkt spielt dabei das in den Langerhansschen Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin. Es sorgt dafür, dass bestimmte Zellen, an denen Insulin wirkt, Glukose aufnehmen können. Ist dieser Mechanismus gestört, kann der Körper den durch die Nahrung aufgenommenen Zucker nicht in ausreichender Form verwerten.

Dabei unterscheidet man prinzipiell zwei Arten der Störung: bei einem Teil der Diabetiker wird kein eigenes Insulin gebildet (Typ 1), beim anderen Teil kann das gebildete Insulin nicht ausreichend wirken (Typ 2).

Man schätzt, dass in Deutschland ungefähr 150.000 bis 200.0000 Typ-1-Diabetiker und ca. 5 Millionen Typ-2-Diabetiker leben.

Wie macht sich Diabetes mellitus bemerkbar?

Welche Krankheitszeichen beim Diabetes mellitus auftreten, hängt von dem Grad des Insulinmangels und den damit verbundenen Stoffwechselstörungen zusammen.

Anfänglich können besonders beim Typ-2-Diabetes die Beschwerden völlig fehlen, sodass die Diagnose oft zufällig erfolgt. Insgesamt entwickelt sich der Typ-2-Diabetes eher schleichend. Im Gegensatz dazu beginnt der Typ-1-Diabetes meist plötzlich und heftig.

Folgende Beschwerden können bei allen Diabetikern mehr oder weniger deutlich gefunden werden:

starker Durst mit vermehrtem Wasserlassen
Müdigkeit und Leistungsminderung
Heißhunger
Juckreiz, Neigung zu Hautinfektionen
Sehstörungen
nächtliche Wadenkrämpfe
Potenzstörungen
 

Typ-1-und Typ-2-Diabetes
Beide Formen sind gekennzeichnet durch erhöhte Blutzuckerspiegel. Dieser kommt bei den Typ-1-Diabetikern durch einen absoluten Mangel an Insulin, beim Typ-2-Diabetiker durch einen relativen Mangel an Insulin zustande.

Die Hauptmerkmale der beiden Diabetes mellitus- Typen sind in der Tabelle gegenübergestellt.

Charakteristische Unterschiede zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes
 

Ist Diabetes mellitus heilbar?

Natürlich drängt sich die Frage auf: "Kann man den Diabetes nicht heilen?". Angesichts der Vererbung der Anlage zum Diabetes mellitus muss man die Frage nach der Heilbarkeit jedoch aus "schulmedizinischer Sichtweise" verneinen.

Entscheidende Besserung durch Gewichtsabnahme

Viele übergewichtige Typ-2-Diabetiker könnten ihre Krankheit wieder in ein Vorstadium zurückführen, wenn sie ein normales Körpergewicht erreichen würden. Dies ist zugegebenermaßen oft nicht so einfach. Auch für Menschen mit erblicher Belastung ohne bisherige Krankheitszeichen lohnt es sich, normalgewichtig zu sein und zu bleiben. Der Ausbruch eines Diabetes mellitus könnte damit in vielen Fällen verhindert werden.

Entscheidende Besserung durch die Heilkraft der Natur
Asclepiadacae ist eine in Indien vorkommende tropische Pflanze, die von indischen Ärzten seit Jahrhunderten zur Blutzuckerkontrolle nach dem Ayurveda Naturheilverfahren angewendet wird. Eine der besonderen Eigenschaften scheint zu sein, dass der Extrakt dieser Pflanze die Zuckeraufnahme reduziert. 

Der aktive Wirkstoff ist die Asclepiadacaesäure, die die körpereigene Insulinproduktion fördert. Untersuchungen scheinen außerdem zu bestätigen, dass Asclepiadacaesäure die außerordentliche Fähigkeit besitzt, geschädigte oder zerstörte Insulin erzeugende Zellen wiederzubeleben, bzw. zu erneuern. Im Tierversuch ist eindeutig nachgewiesen worden, dass Asclepiadacaesäure die Erzeugung sogenannter Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse fördert und so zu einer Steigerung, bzw. Neubelebung der Insulinproduktion führt. In klinischen Versuchen wurde Diabetes mellitus, Typ II-Patienten der Extrakt der Asclepiadacaesäure verabreicht, was zu einer Verbesserung ihrer Blutzuckerwerte führte.

Auf  24% Asclepiadacaesäure standardisiert, ein Wert, der bei nahezu allen Untersuchungen als am wirksamsten erwiesen hat. Diese Standardisierung der aktiven Wirkstoffe gewährleistet eine optimale Kontinuität in der Behandlung. Bei der Verabreichung von Asclepiadacaesäure auch über längere Zeiträume konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden. Auch Konflikte mit anderen Nahrungsergänzungsprodukten sind nicht bekannt. Die Standadisierung auf 24 % Asclepiadacaesäure sowie die richtige Trocknung und Trocknungsverarbeitung der Pflanze, sowie die Selektion der „richtigen“ Blätter der Pflanze spielen die wesentliche Rolle in der Wirksamkeit dieses Naturproduktes. Alleine Asclepiadacaesäure  als Pflanze zu verabreichen, ohne auf vorgenannte Punkte zu achten erzielt keinerlei Erfolg in der signifikanten Verbesserung der Blutzuckerwerte. 

Phasen mit Normalwerten sind nur kurzfristig

Bei Typ-1-Diabetikern kann man des Öfteren nach plötzlichem Beginn des Diabetes mellitus und begonnener Insulinbehandlung zeitweise wieder normale Blutzuckerwerte beobachten. Solch ein Phänomen kommt bei knapp 30 Prozent aller insulinbedürftigen jugendlichen Diabetiker vor. Man spricht dann von einer Remission. Allerdings geht diese Phase meist schon nach wenigen Wochen oder Monaten wieder in einen schließlich absoluten Insulinmangel-Zustand über.Typ-1-Diabetiker müssen sich also daran gewöhnen, mit ihrer Erkrankung ein Leben lang zu leben.

Die zeitliche Entwicklung des Typ-1-Diabetes.  

published: www.apimanu.com